Bauleistungen

Bau- und Ausbauleistungen in Stuttgart

Fliesen und Naturstein, Parkett und Designbeläge, Sanierung, Modernisierung und Innenausbau, für Eigentümer, Hausverwaltungen, Architekten, WEGs und gewerbliche Auftraggeber.

Schwerpunkt
Fliesen, Naturstein, Parkett
Einsatzgebiet
Stuttgart und Region
Ansprechpartner
Hüseyin Güneş
Großformatige Bodenfliesen beim Verlegen: aufgekämmtes Kleberbett am Boden und eine angelehnte Platte mit Kleber auf der Rückseite 01 Fliesen- & Natursteinarbeiten

Keramik, Feinsteinzeug, Naturstein und Mosaik, vom Kleinformat bis XXL, innen wie auf Balkon, Terrasse und Treppe.

  • Keramik und Feinsteinzeug
  • Naturstein: Marmor, Granit, Schiefer, Kalkstein
  • Mosaik und Kleinformat
  • XXL- und Großformate ab 60 × 120 cm
Details
Frisch verlegtes Eichenparkett im Fischgrätverband, daneben noch offener Estrich 02 Boden- & Wandbeläge

Parkett und Massivholz, Vinyl und Designbeläge, fugenlose Beläge , verklebt auf einem Untergrund, der vorher belegreif ist.

  • Parkett und Massivholz
  • Mehrschichtparkett und Fertigparkett
  • Vinyl und Designbeläge
  • Fugenlose Beläge und Spachtelböden
Details
Bad während der Sanierung: alte Fliesen entfernt, neue Wandfliesen bereits gesetzt 03 Sanierung & Modernisierung

Kompletter Badumbau, Küchen, Wohnräume und Leerstände, vom Rückbau bis zur Abnahme, mit einem Ansprechpartner über den gesamten Verlauf.

  • Kompletter Badumbau
  • Küchen und Wohnräume
  • Leerstandsaufbereitung zwischen zwei Mietverhältnissen
  • Instandsetzung im bewohnten Bestand
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Trockenbauwand mit sichtbaren Schraubpunkten und verspachtelter Fuge 04 Innenausbau & Ausbauarbeiten

Trockenbau, Decken, Türen und Einbauten, sauber angeschlossen an das, was schon da ist.

  • Trockenbau und Ständerwerk
  • Abgehängte Decken
  • Vorwandinstallationen
  • Türen und Zargen
Details
Fachthema Bodenaufbau & Untergrund

Untergrundprüfung, CM-Messung, Estrichbeurteilung, Nivellierung, Entkopplung und Abdichtung. Die Schichten, über die niemand spricht und an denen alles hängt.

Zum Fachthema
Kernkompetenz

Fliesenarbeiten mit System

Fliesen und Naturstein sind unser Schwerpunkt. Sechs Schritte vom Untergrund bis zur fertigen Fläche. Jeder davon steht im Angebot, und keiner wird übersprungen, weil der Termin drückt.

01Untergrund prüfen

Feuchte, Ebenheit, Festigkeit und Altbeläge, bevor kalkuliert wird.

02Vorbereiten

Grundieren, spachteln, nivellieren. Bei Großformat entscheidet das über das spätere Fugenbild.

03Abdichten

Im Nassbereich flächig, mit Bändern in den Ecken und Manschetten an jeder Durchdringung.

04Verlegen

Verlegeplan vor dem ersten Schnitt. Bei Großformat und Naturstein im Floating-Buttering-Verfahren.

05Verfugen

Zement-, 2K- oder Silikonfuge, je nach Belastung und Einsatzort. Bewegungsfugen sind geplant, nicht improvisiert.

06Anschlüsse ausbilden

Sockel, Übergänge, Gehrungen, Nischen und bodengleiche Duschen. Die Stellen, an denen man saubere Arbeit erkennt.

Bodenaufbau

Der Aufbau unter dem Belag

Sichtbar ist am Ende eine Schicht. Ausgeführt werden fünf bis sieben.

Schnitt, schematisch
  1. 8 bis 12 mmFliese, Naturstein oder Mosaik

    Die fertige Oberfläche, vom Mosaik bis zum XXL-Format. Format und Material bestimmen alles darunter.

  2. 3 bis 6 mmDünnbettmörtel

    Bei Großformat im Floating-Buttering-Verfahren: Kleber auf Untergrund und auf die Plattenrückseite, damit keine Hohllagen bleiben.

  3. 2 LagenVerbundabdichtung

    Im Nassbereich die entscheidende Schicht. Ist sie unterbrochen, wandert Feuchtigkeit in den Estrich. Sichtbar wird das erst nach Monaten.

  4. je nach AufbauEntkopplung / Schallschutz

    Nimmt Spannungen aus dem Untergrund auf, damit ein Riss im Estrich nicht in die Fliese durchschlägt. Wird oft mit der Abdichtung in einer Bahn kombiniert.

  5. HaftbrückeGrundierung

    Stellt die Saugfähigkeit ein, auf die Abdichtung und Kleber ausgelegt sind, und bindet lose Partikel.

  6. 2 bis 10 mmNivellierung

    Gleicht Höhen und Unebenheiten aus. Bei Großformat entscheidet die Ebenheit über Überzähne an den Fugen.

  7. 45 bis 65 mmEstrich

    Trägt die Last. Die Belegreife wird per CM-Messung nachgewiesen, nicht geschätzt.

  8. BestandUntergrund / Rohdecke

    Was vorhanden ist. Zustand, Feuchte und Tragfähigkeit werden geprüft, bevor irgendetwas kalkuliert wird.

Schnitt, schematisch
  1. 10 bis 22 mmParkett oder Massivholz

    Die fertige Oberfläche wird geölt oder lackiert. Holz reagiert auf Feuchte . deshalb entscheidet der Messwert im Estrich darüber, wann verlegt wird, nicht der Termin.

  2. ca. 1 kg/m²Parkettkleber

    Vollflächig verklebt: ruhiger im Trittschall, stabiler über der Fußbodenheizung, der Belag arbeitet weniger.

  3. je nach AufbauEntkopplung / Trittschall

    Nimmt Spannungen aus dem Untergrund auf und reduziert die Schallübertragung in die Wohnung darunter.

  4. HaftbrückeGrundierung

    Sperrt Restfeuchte ab und bindet die Oberfläche des Estrichs.

  5. 2 bis 10 mmNivellierung

    Bei dünnen und elastischen Belägen zeichnet sich jede Unebenheit durch. Hier ist die Spachtelung die eigentliche Leistung.

  6. 45 bis 65 mmEstrich

    CM-Messung vor der Verlegung. Ein zu feuchter Estrich lässt Parkett schüsseln , und zwar Monate nach der Übergabe.

  7. BestandUntergrund / Rohdecke

    Prüfung auf Risse, Hohllagen, Altkleber und Sinterschichten.

Schnitt, schematisch
  1. 10 bis 20 mmKeramik oder Naturstein

    Die fertige Oberfläche, außen frostbeständig und rutschhemmend. Das Material muss zum Aufbau passen, nicht umgekehrt.

  2. 30 bis 50 mmDrainmörtel oder Dickbett

    Wasserdurchlässig aufgebaut, damit sich unter dem Belag nichts staut. Stehendes Wasser sprengt bei Frost die Fuge auf.

  3. flächigAbdichtung und Drainage

    Führt Wasser kontrolliert ab. Der häufigste Schaden auf Balkonen ist kein Materialfehler, sondern Wasser ohne Weg.

  4. ca. 2 % GefälleGefälleestrich

    Ohne Gefälle bleibt Wasser stehen, unabhängig davon, wie gut die darüberliegenden Schichten ausgeführt sind.

  5. BestandBauwerksabdichtung / Rohdecke

    Zustand und vorhandene Abdichtung werden vorab beurteilt. Bei alten Balkonen ist das der Punkt, an dem der Umfang sich entscheidet.

Von oben nach unten. Die Angaben sind übliche Größenordnungen. Der tatsächliche Aufbau ergibt sich aus dem Bestand, dem gewählten Material und dem Einsatzort und wird vor der Kalkulation festgelegt.

Untergrundprüfung

Was geprüft wird, bevor kalkuliert wird

01
FeuchtigkeitCM-Messung

Die Feuchtigkeitsmessung erfolgt als CM-Messung: Der Estrich wird an einer definierten Stelle aufgestemmt und das Material im Druckbehälter mit Calciumcarbid gemessen. Erst der Messwert entscheidet über die Belegreife.

Ohne Messung: Parkett schüsselt sich, elastische Beläge lösen sich, Fliesen im Verbund reißen an den Fugen.

02
EbenheitRichtscheit und Messkeil

Die Abweichung wird über definierte Messstrecken aufgenommen und mit den zulässigen Toleranzen nach DIN 18202 verglichen.

Ohne Prüfung: Der Spachtelbedarf zeigt sich erst auf der Baustelle und landet als Nachtrag im Raum. Bei Großformat entstehen Überzähne an den Fugen.

03
Festigkeit und RisseGitterritzprüfung, Abklopfen

Die Oberfläche wird angeritzt und die Fläche systematisch abgeklopft, um Hohllagen und lose Zonen zu finden. Ein alter, gerissener oder stellenweise gebrochener Estrich wird in seinem Zustand beurteilt und nicht überdeckt.

Ohne Prüfung: Ein hohl liegender oder rissiger Estrich trägt den neuen Belag nicht. Risse arbeiten weiter und zeichnen sich nach oben durch, je nach Befund werden sie kraftschlüssig verharzt, die Fläche wird entkoppelt oder der Estrich erneuert.

04
Altbeläge und RückständeSichtprüfung und Probefläche

Kleberreste, Trennmittel und Sinterschichten auf Calciumsulfatestrich werden erkannt und mechanisch entfernt oder abgeschliffen.

Ohne Entfernung: Was liegen bleibt, wird zur Trennschicht. Die Verklebung greift dann nicht in den Untergrund, sondern in die Altschicht.

05
Höhen und AnschlüsseAufmaß am Objekt

Türblätter, Zargen, Schwellen, Heizkörperanschlüsse und Übergänge zu Nachbarräumen werden eingemessen.

Ohne Aufmaß: Der geplante Aufbau passt nicht in die vorhandene Höhe. Türen schleifen, Übergänge werden zur Stolperkante.

Ausführung

Verlegeverfahren

bis ca. 5 mm

Dünnbett

Das Standardverfahren auf einem ebenen, vorbereiteten Untergrund. Der Kleber wird mit der Zahnkelle abgezogen, die Zahnung richtet sich nach Format und Plattenrückseite.

Setzt einen ebenen Untergrund voraus. Toleranzen lassen sich im Dünnbett nicht ausgleichen. Dafür ist die Spachtelung da.

ca. 5 bis 30 mm

Mittel- und Dickbett

Für Naturstein mit ungleichmäßiger Rückseite, für kalibrierte Platten und dort, wo größere Höhenunterschiede aufgenommen werden müssen.

Aufwendiger und materialintensiver, dafür die richtige Wahl bei Naturstein und im Außenbereich.

kombiniert

Floating-Buttering

Kleber wird auf den Untergrund abgezogen und zusätzlich auf die Plattenrückseite aufgetragen. Beide Schichten treffen sich beim Einlegen.

Bei Großformat, Naturstein, Außenbereich und stark belasteten Flächen die einzige Methode, die eine vollflächige Bettung ohne Hohlräume sicherstellt.

Standards

Technische Grundlagen

Die Regelwerke, nach denen ausgeführt und beurteilt wird. Sie sind der Maßstab, an dem sich eine Leistung objektiv messen lässt, auch dann, wenn zwei Seiten unterschiedlicher Meinung sind.

DIN 18560
Estriche im Bauwesen

Aufbau, Dicke und Anforderungen an Estriche. Grundlage für die Beurteilung des vorhandenen Estrichs.

DIN 18534
Abdichtung von Innenräumen

Regelt, welche Wassereinwirkungsklasse welche Abdichtung verlangt. Bestimmt im Bad, was ausgeführt werden muss.

DIN 18202
Toleranzen im Hochbau

Zulässige Ebenheitsabweichungen. Der Maßstab, an dem sich Spachtelbedarf objektiv bemessen lässt.

DIN 18352
Fliesen- und Plattenarbeiten

Die VOB/C-Ausführungsnorm für unser Kerngewerk, einschließlich Neben- und besonderen Leistungen.

DIN 18365
Bodenbelagarbeiten

Die entsprechende Norm für Parkett-, Vinyl- und Designbeläge.

Merkblätter
ZDB und Herstellerangaben

Die Fachmerkblätter des Fliesengewerbes und die technischen Merkblätter der eingesetzten Systeme. Sie regeln das, was in keiner Norm im Detail steht.

Zollstock und Wasserwaage auf rohem Estrich neben einer handschriftlichen Aufmaßskizze

Erst der Bestand, dann das Angebot

Kein Angebot ohne Gespräch. Jede Anfrage wird besichtigt, solange das räumlich möglich ist. Untergrund, Höhen und Anschlüsse entscheiden über den Preis, nicht die Quadratmeterzahl allein.

Das Ergebnis der Bestandsaufnahme steht anschließend im Angebot: nach Positionen gegliedert, mit den Untergrundarbeiten einzeln ausgewiesen und mit Eventualpositionen für das, was sich erst beim Öffnen zeigt.

Bestand wird angesehen
Untergrundarbeiten einzeln ausgewiesen
Eventualpositionen mit Preis
Ein Ansprechpartner

Sie haben ein Objekt und wissen nicht, was es kostet?

Ein Anruf reicht für eine erste Einschätzung.

Häufige Fragen zum Baubereich

Übernehmen Sie auch kleine Aufträge?

Ja. Es gibt keine Mindestgröße. Ein einzelner Raum, eine defekte Fugenzeile oder ein Bad . angefragt wird, was ansteht.

Arbeiten Sie auch in bewohnten Wohnungen?

Ja. Der Ablauf wird dann vorher festgelegt: welche Bereiche wann bearbeitet werden, wie lange ein Bad oder eine Küche ausfällt und wie Staub- und Bodenschutz aussehen.

Sind Sie ein Meisterbetrieb?

Ja. STUGGI ist ein Meisterbetrieb, im Betrieb arbeitet ein Fliesenlegermeister. Fachliche Fragen zu Aufbau, Abdichtung und Verlegeverfahren werden im Haus beantwortet und nicht weitergereicht.

Arbeiten Sie mit Subunternehmern?

Nein. Die beauftragten Arbeiten führen wir mit dem eigenen Team aus. Für Sie heißt das: dieselben Leute von der Besichtigung bis zur Abnahme, und im Zweifelsfall eine Zuständigkeit statt einer Kette.

Machen Sie auch Komplettsanierungen?

Ja. Ein komplettes Bad vom Rückbau bis zur Abnahme gehört zum Standardumfang, ebenso die Aufbereitung einer ganzen Wohnung. Alles, was wir anbieten, führen wir mit dem eigenen Team aus. Zulassungspflichtige Fremdgewerke wie Elektro und Sanitär gehören nicht zu unserem Leistungsumfang, was dazugehört und was nicht, steht vor Auftragsbeginn im Angebot, und die Termine stimmen wir untereinander ab.

Arbeiten Sie nach Leistungsverzeichnis und Plänen?

Ja. Ausschreibungstexte und Pläne werden vor der Kalkulation durchgegangen. Wenn eine Position technisch nicht zum Bestand passt, melden wir das vor Auftragsannahme an.

Wie ist ein Angebot von Ihnen aufgebaut?

Nach Positionen: Menge, Einheit, Material und Verfahren getrennt. Untergrundarbeiten wie Spachtelung, Grundierung und Abdichtung stehen einzeln darin und nicht in einem Sammelposten. Absehbare Zusatzarbeiten sind als Eventualposition mit Preis aufgeführt.

Was passiert, wenn zusätzliche Arbeiten nötig werden?

Sie werden informiert, bevor gearbeitet wird. Nicht freigegebene Leistungen werden nicht ausgeführt und nicht berechnet, auch dann nicht, wenn die Rückfrage den Ablauf aufhält.

Was ist, wenn der Untergrund anders ist als erwartet?

Genau dafür sind die Eventualpositionen im Angebot da. Was sich beim Öffnen zeigt. Ein zu feuchter Estrich, ein rissiger Untergrund, eine fehlende Abdichtung. Wird dokumentiert, Ihnen gemeldet und erst nach Freigabe ausgeführt.

Nach welchen technischen Standards arbeiten Sie?

Grundlage sind die einschlägigen DIN-Normen für Estrich, Abdichtung, Fliesen- und Bodenbelagarbeiten, die Fachmerkblätter des Fliesengewerbes sowie die technischen Merkblätter der eingesetzten Systeme. Systemfremde Kombinationen vermeiden wir, weil im Schadensfall sonst kein Hersteller einsteht.

Verlegen Sie auch XXL- und Großformate?

Ja. Ab Formaten wie 60 × 120 cm arbeiten wir im Floating-Buttering-Verfahren und legen vorher besonderes Augenmerk auf die Ebenheit des Untergrunds. Sie entscheidet bei diesen Formaten über das Fugenbild.

Übernehmen Sie Abdichtungsarbeiten in Bädern und Duschen?

Ja, und zwar als eigene Position im Angebot. Der geforderte Umfang ergibt sich aus der Wassereinwirkungsklasse: In einer bodengleichen Dusche wird anders abgedichtet als an einer Wand über dem Waschbecken. Ecken, Durchdringungen und Anschlüsse bekommen systemzugehörige Bänder und Manschetten, und die fertige Abdichtung wird vor dem Verlegen begutachtet.

Machen Sie auch Balkone, Terrassen und Treppen?

Ja. Im Außenbereich kommen Gefälle, Abdichtung und Frostbeständigkeit dazu; der Aufbau wird entsprechend anders geplant als innen.

In welchem Gebiet arbeiten Sie?

Unser Schwerpunkt liegt in Stuttgart und der Region. Für passende Projekte sind wir nach Absprache auch darüber hinaus im Einsatz. Fragen Sie einfach an, ob wir es übernehmen können, sagen wir direkt.

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