Sanierung & Modernisierung
Kompletter Badumbau, Küchen, Wohnräume und Leerstände, vom Rückbau bis zur Abnahme, mit einem Ansprechpartner über den gesamten Verlauf.
- Bereich
- Bau
- Einsatzgebiet
- Stuttgart und Region
- Ansprechpartner
- Hüseyin Güneş
Worum es hier geht
Eine Sanierung im Bestand ist planbar, aber nicht vollständig vorhersehbar. Was hinter der alten Fliese liegt, sieht man erst beim Rückbau. Der Unterschied liegt darin, ob das vorher als Möglichkeit im Angebot steht , oder hinterher als Überraschung auf der Rechnung.
Was dazugehört
- Kompletter Badumbau
- Küchen und Wohnräume
- Leerstandsaufbereitung zwischen zwei Mietverhältnissen
- Instandsetzung im bewohnten Bestand
- Rückbau und Entsorgung
- Aufwertung vor Vermietung oder Verkauf
- Terminliche Abstimmung mit angrenzenden Gewerken
Im Detail
Kompletter Badumbau
Rückbau bis auf den Rohbau, Prüfung von Untergrund und Anschlüssen, Verbundabdichtung nach den Regeln für Innenräume, dann Belag, Fuge und die Anschlussfugen an Wanne, Dusche und Sockel. Die Abdichtung ist der Punkt, an dem sich ein Bad entscheidet. Sie ist später weder sichtbar noch nachbesserbar, ohne dass alles wieder heraus muss. Elektro- und Sanitärinstallation sind zulassungspflichtige Fremdgewerke und gehören nicht zu unserem Leistungsumfang; was enthalten ist, steht im Angebot, und die Termine stimmen wir untereinander ab.
Im bewohnten Bestand
Wenn die Wohnung während der Arbeiten genutzt wird, ändert sich die Reihenfolge. Bereiche werden nacheinander bearbeitet, Staubschutz und Bodenschutz gehören zum Umfang, und der Ablauf wird vorher besprochen , einschließlich der Frage, wie lange welches Bad oder welche Küche ausfällt.
Leerstand zwischen zwei Mietverhältnissen
Hier zählt der Termin. Der Umfang wird bei der Besichtigung festgelegt, damit die Wohnung zum vereinbarten Datum übergabefähig ist. Was den Termin gefährden könnte, sagen wir vorher, nicht in der letzten Woche.
Modernisierung vor Vermietung oder Verkauf
Nicht alles, was möglich ist, lohnt sich. Beim Termin am Objekt sagen wir auch, welche Maßnahme aus unserer Sicht wenig Wirkung hat. Das ist kürzer als ein Angebot über alles.
Der Aufbau darunter
Was bei dieser Leistung unter der sichtbaren Schicht liegt , und warum jede davon eine eigene Position im Angebot ist.
- 8 bis 12 mmFliese, Naturstein oder Mosaik
Die fertige Oberfläche, vom Mosaik bis zum XXL-Format. Format und Material bestimmen alles darunter.
- 3 bis 6 mmDünnbettmörtel
Bei Großformat im Floating-Buttering-Verfahren: Kleber auf Untergrund und auf die Plattenrückseite, damit keine Hohllagen bleiben.
- 2 LagenVerbundabdichtung
Im Nassbereich die entscheidende Schicht. Ist sie unterbrochen, wandert Feuchtigkeit in den Estrich. Sichtbar wird das erst nach Monaten.
- je nach AufbauEntkopplung / Schallschutz
Nimmt Spannungen aus dem Untergrund auf, damit ein Riss im Estrich nicht in die Fliese durchschlägt. Wird oft mit der Abdichtung in einer Bahn kombiniert.
- HaftbrückeGrundierung
Stellt die Saugfähigkeit ein, auf die Abdichtung und Kleber ausgelegt sind, und bindet lose Partikel.
- 2 bis 10 mmNivellierung
Gleicht Höhen und Unebenheiten aus. Bei Großformat entscheidet die Ebenheit über Überzähne an den Fugen.
- 45 bis 65 mmEstrich
Trägt die Last. Die Belegreife wird per CM-Messung nachgewiesen, nicht geschätzt.
- BestandUntergrund / Rohdecke
Was vorhanden ist. Zustand, Feuchte und Tragfähigkeit werden geprüft, bevor irgendetwas kalkuliert wird.
- 10 bis 22 mmParkett oder Massivholz
Die fertige Oberfläche wird geölt oder lackiert. Holz reagiert auf Feuchte . deshalb entscheidet der Messwert im Estrich darüber, wann verlegt wird, nicht der Termin.
- ca. 1 kg/m²Parkettkleber
Vollflächig verklebt: ruhiger im Trittschall, stabiler über der Fußbodenheizung, der Belag arbeitet weniger.
- je nach AufbauEntkopplung / Trittschall
Nimmt Spannungen aus dem Untergrund auf und reduziert die Schallübertragung in die Wohnung darunter.
- HaftbrückeGrundierung
Sperrt Restfeuchte ab und bindet die Oberfläche des Estrichs.
- 2 bis 10 mmNivellierung
Bei dünnen und elastischen Belägen zeichnet sich jede Unebenheit durch. Hier ist die Spachtelung die eigentliche Leistung.
- 45 bis 65 mmEstrich
CM-Messung vor der Verlegung. Ein zu feuchter Estrich lässt Parkett schüsseln , und zwar Monate nach der Übergabe.
- BestandUntergrund / Rohdecke
Prüfung auf Risse, Hohllagen, Altkleber und Sinterschichten.
- 10 bis 20 mmKeramik oder Naturstein
Die fertige Oberfläche, außen frostbeständig und rutschhemmend. Das Material muss zum Aufbau passen, nicht umgekehrt.
- 30 bis 50 mmDrainmörtel oder Dickbett
Wasserdurchlässig aufgebaut, damit sich unter dem Belag nichts staut. Stehendes Wasser sprengt bei Frost die Fuge auf.
- flächigAbdichtung und Drainage
Führt Wasser kontrolliert ab. Der häufigste Schaden auf Balkonen ist kein Materialfehler, sondern Wasser ohne Weg.
- ca. 2 % GefälleGefälleestrich
Ohne Gefälle bleibt Wasser stehen, unabhängig davon, wie gut die darüberliegenden Schichten ausgeführt sind.
- BestandBauwerksabdichtung / Rohdecke
Zustand und vorhandene Abdichtung werden vorab beurteilt. Bei alten Balkonen ist das der Punkt, an dem der Umfang sich entscheidet.
Von oben nach unten. Die Angaben sind übliche Größenordnungen. Der tatsächliche Aufbau ergibt sich aus dem Bestand, dem gewählten Material und dem Einsatzort und wird vor der Kalkulation festgelegt.
Untergrundprüfung, CM-Messung, Estrichbeurteilung, Nivellierung, Entkopplung und Abdichtung im Zusammenhang.
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