Innenausbau & Ausbauarbeiten
Trockenbau, Decken, Türen und Einbauten, sauber angeschlossen an das, was schon da ist.
- Bereich
- Bau
- Einsatzgebiet
- Stuttgart und Region
- Ansprechpartner
- Hüseyin Güneş
Worum es hier geht
Im Innenausbau entscheidet der Anschluss. Eine Trockenbauwand ist schnell gestellt; ob sie in fünf Jahren noch rissfrei an Decke und Bestandswand sitzt, hängt an Entkopplung, Fugenausbildung und der Frage, ob jemand vorher geprüft hat, worauf sie steht.
Was dazugehört
- Trockenbau und Ständerwerk
- Abgehängte Decken
- Vorwandinstallationen
- Türen und Zargen
- Anschluss- und Ausbauarbeiten
- Spachtelung bis zur gewünschten Qualitätsstufe
Im Detail
Qualitätsstufen beim Spachteln
Wie glatt eine Fläche wird, ist eine Vereinbarung und kein Zufall. Für eine raue Tapete reicht weniger als für eine Wand, über die bei Streiflicht ein Fenster fällt. Wir legen die Stufe vor der Ausführung fest, weil sie den Aufwand bestimmt, und weil hinterher darüber gestritten wird, wenn es niemand aufgeschrieben hat.
Anschlüsse an den Bestand
Altbauwände sind selten lot- und fluchtrecht. Der Übergang zwischen neuer und alter Fläche wird deshalb geplant: entweder sauber angeglichen oder bewusst als Schattenfuge abgesetzt. Beides ist sauber, das Dazwischen nicht.
Vorwand und Installation
Vor jeder Vorwandinstallation wird geklärt, was dahinter läuft und wo revisionierbar bleiben muss. Eine zugebaute Absperrung ist im Schadensfall ein teurer Fehler.
Der Aufbau darunter
Was bei dieser Leistung unter der sichtbaren Schicht liegt , und warum jede davon eine eigene Position im Angebot ist.
- 8 bis 12 mmFliese, Naturstein oder Mosaik
Die fertige Oberfläche, vom Mosaik bis zum XXL-Format. Format und Material bestimmen alles darunter.
- 3 bis 6 mmDünnbettmörtel
Bei Großformat im Floating-Buttering-Verfahren: Kleber auf Untergrund und auf die Plattenrückseite, damit keine Hohllagen bleiben.
- 2 LagenVerbundabdichtung
Im Nassbereich die entscheidende Schicht. Ist sie unterbrochen, wandert Feuchtigkeit in den Estrich. Sichtbar wird das erst nach Monaten.
- je nach AufbauEntkopplung / Schallschutz
Nimmt Spannungen aus dem Untergrund auf, damit ein Riss im Estrich nicht in die Fliese durchschlägt. Wird oft mit der Abdichtung in einer Bahn kombiniert.
- HaftbrückeGrundierung
Stellt die Saugfähigkeit ein, auf die Abdichtung und Kleber ausgelegt sind, und bindet lose Partikel.
- 2 bis 10 mmNivellierung
Gleicht Höhen und Unebenheiten aus. Bei Großformat entscheidet die Ebenheit über Überzähne an den Fugen.
- 45 bis 65 mmEstrich
Trägt die Last. Die Belegreife wird per CM-Messung nachgewiesen, nicht geschätzt.
- BestandUntergrund / Rohdecke
Was vorhanden ist. Zustand, Feuchte und Tragfähigkeit werden geprüft, bevor irgendetwas kalkuliert wird.
- 10 bis 22 mmParkett oder Massivholz
Die fertige Oberfläche wird geölt oder lackiert. Holz reagiert auf Feuchte . deshalb entscheidet der Messwert im Estrich darüber, wann verlegt wird, nicht der Termin.
- ca. 1 kg/m²Parkettkleber
Vollflächig verklebt: ruhiger im Trittschall, stabiler über der Fußbodenheizung, der Belag arbeitet weniger.
- je nach AufbauEntkopplung / Trittschall
Nimmt Spannungen aus dem Untergrund auf und reduziert die Schallübertragung in die Wohnung darunter.
- HaftbrückeGrundierung
Sperrt Restfeuchte ab und bindet die Oberfläche des Estrichs.
- 2 bis 10 mmNivellierung
Bei dünnen und elastischen Belägen zeichnet sich jede Unebenheit durch. Hier ist die Spachtelung die eigentliche Leistung.
- 45 bis 65 mmEstrich
CM-Messung vor der Verlegung. Ein zu feuchter Estrich lässt Parkett schüsseln , und zwar Monate nach der Übergabe.
- BestandUntergrund / Rohdecke
Prüfung auf Risse, Hohllagen, Altkleber und Sinterschichten.
- 10 bis 20 mmKeramik oder Naturstein
Die fertige Oberfläche, außen frostbeständig und rutschhemmend. Das Material muss zum Aufbau passen, nicht umgekehrt.
- 30 bis 50 mmDrainmörtel oder Dickbett
Wasserdurchlässig aufgebaut, damit sich unter dem Belag nichts staut. Stehendes Wasser sprengt bei Frost die Fuge auf.
- flächigAbdichtung und Drainage
Führt Wasser kontrolliert ab. Der häufigste Schaden auf Balkonen ist kein Materialfehler, sondern Wasser ohne Weg.
- ca. 2 % GefälleGefälleestrich
Ohne Gefälle bleibt Wasser stehen, unabhängig davon, wie gut die darüberliegenden Schichten ausgeführt sind.
- BestandBauwerksabdichtung / Rohdecke
Zustand und vorhandene Abdichtung werden vorab beurteilt. Bei alten Balkonen ist das der Punkt, an dem der Umfang sich entscheidet.
Von oben nach unten. Die Angaben sind übliche Größenordnungen. Der tatsächliche Aufbau ergibt sich aus dem Bestand, dem gewählten Material und dem Einsatzort und wird vor der Kalkulation festgelegt.
Untergrundprüfung, CM-Messung, Estrichbeurteilung, Nivellierung, Entkopplung und Abdichtung im Zusammenhang.
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