Bauleistung 04

Innenausbau & Ausbauarbeiten

Trockenbau, Decken, Türen und Einbauten, sauber angeschlossen an das, was schon da ist.

Bereich
Bau
Einsatzgebiet
Stuttgart und Region
Ansprechpartner
Hüseyin Güneş
Trockenbauwand mit sichtbaren Schraubpunkten und verspachtelter Fuge

Worum es hier geht

Im Innenausbau entscheidet der Anschluss. Eine Trockenbauwand ist schnell gestellt; ob sie in fünf Jahren noch rissfrei an Decke und Bestandswand sitzt, hängt an Entkopplung, Fugenausbildung und der Frage, ob jemand vorher geprüft hat, worauf sie steht.

Qualitätsstufe der Spachtelung vorher festgelegt
Revisionsöffnungen eingeplant
Anschlüsse an den Bestand abgestimmt
Bodenschutz und Staubschutz im Umfang

Was dazugehört

  • Trockenbau und Ständerwerk
  • Abgehängte Decken
  • Vorwandinstallationen
  • Türen und Zargen
  • Anschluss- und Ausbauarbeiten
  • Spachtelung bis zur gewünschten Qualitätsstufe

Im Detail

Qualitätsstufen beim Spachteln

Wie glatt eine Fläche wird, ist eine Vereinbarung und kein Zufall. Für eine raue Tapete reicht weniger als für eine Wand, über die bei Streiflicht ein Fenster fällt. Wir legen die Stufe vor der Ausführung fest, weil sie den Aufwand bestimmt, und weil hinterher darüber gestritten wird, wenn es niemand aufgeschrieben hat.

Anschlüsse an den Bestand

Altbauwände sind selten lot- und fluchtrecht. Der Übergang zwischen neuer und alter Fläche wird deshalb geplant: entweder sauber angeglichen oder bewusst als Schattenfuge abgesetzt. Beides ist sauber, das Dazwischen nicht.

Vorwand und Installation

Vor jeder Vorwandinstallation wird geklärt, was dahinter läuft und wo revisionierbar bleiben muss. Eine zugebaute Absperrung ist im Schadensfall ein teurer Fehler.

Bodenaufbau

Der Aufbau darunter

Was bei dieser Leistung unter der sichtbaren Schicht liegt , und warum jede davon eine eigene Position im Angebot ist.

Schnitt, schematisch
  1. 8 bis 12 mmFliese, Naturstein oder Mosaik

    Die fertige Oberfläche, vom Mosaik bis zum XXL-Format. Format und Material bestimmen alles darunter.

  2. 3 bis 6 mmDünnbettmörtel

    Bei Großformat im Floating-Buttering-Verfahren: Kleber auf Untergrund und auf die Plattenrückseite, damit keine Hohllagen bleiben.

  3. 2 LagenVerbundabdichtung

    Im Nassbereich die entscheidende Schicht. Ist sie unterbrochen, wandert Feuchtigkeit in den Estrich. Sichtbar wird das erst nach Monaten.

  4. je nach AufbauEntkopplung / Schallschutz

    Nimmt Spannungen aus dem Untergrund auf, damit ein Riss im Estrich nicht in die Fliese durchschlägt. Wird oft mit der Abdichtung in einer Bahn kombiniert.

  5. HaftbrückeGrundierung

    Stellt die Saugfähigkeit ein, auf die Abdichtung und Kleber ausgelegt sind, und bindet lose Partikel.

  6. 2 bis 10 mmNivellierung

    Gleicht Höhen und Unebenheiten aus. Bei Großformat entscheidet die Ebenheit über Überzähne an den Fugen.

  7. 45 bis 65 mmEstrich

    Trägt die Last. Die Belegreife wird per CM-Messung nachgewiesen, nicht geschätzt.

  8. BestandUntergrund / Rohdecke

    Was vorhanden ist. Zustand, Feuchte und Tragfähigkeit werden geprüft, bevor irgendetwas kalkuliert wird.

Schnitt, schematisch
  1. 10 bis 22 mmParkett oder Massivholz

    Die fertige Oberfläche wird geölt oder lackiert. Holz reagiert auf Feuchte . deshalb entscheidet der Messwert im Estrich darüber, wann verlegt wird, nicht der Termin.

  2. ca. 1 kg/m²Parkettkleber

    Vollflächig verklebt: ruhiger im Trittschall, stabiler über der Fußbodenheizung, der Belag arbeitet weniger.

  3. je nach AufbauEntkopplung / Trittschall

    Nimmt Spannungen aus dem Untergrund auf und reduziert die Schallübertragung in die Wohnung darunter.

  4. HaftbrückeGrundierung

    Sperrt Restfeuchte ab und bindet die Oberfläche des Estrichs.

  5. 2 bis 10 mmNivellierung

    Bei dünnen und elastischen Belägen zeichnet sich jede Unebenheit durch. Hier ist die Spachtelung die eigentliche Leistung.

  6. 45 bis 65 mmEstrich

    CM-Messung vor der Verlegung. Ein zu feuchter Estrich lässt Parkett schüsseln , und zwar Monate nach der Übergabe.

  7. BestandUntergrund / Rohdecke

    Prüfung auf Risse, Hohllagen, Altkleber und Sinterschichten.

Schnitt, schematisch
  1. 10 bis 20 mmKeramik oder Naturstein

    Die fertige Oberfläche, außen frostbeständig und rutschhemmend. Das Material muss zum Aufbau passen, nicht umgekehrt.

  2. 30 bis 50 mmDrainmörtel oder Dickbett

    Wasserdurchlässig aufgebaut, damit sich unter dem Belag nichts staut. Stehendes Wasser sprengt bei Frost die Fuge auf.

  3. flächigAbdichtung und Drainage

    Führt Wasser kontrolliert ab. Der häufigste Schaden auf Balkonen ist kein Materialfehler, sondern Wasser ohne Weg.

  4. ca. 2 % GefälleGefälleestrich

    Ohne Gefälle bleibt Wasser stehen, unabhängig davon, wie gut die darüberliegenden Schichten ausgeführt sind.

  5. BestandBauwerksabdichtung / Rohdecke

    Zustand und vorhandene Abdichtung werden vorab beurteilt. Bei alten Balkonen ist das der Punkt, an dem der Umfang sich entscheidet.

Von oben nach unten. Die Angaben sind übliche Größenordnungen. Der tatsächliche Aufbau ergibt sich aus dem Bestand, dem gewählten Material und dem Einsatzort und wird vor der Kalkulation festgelegt.

Ausführlich: Bodenaufbau & Untergrund

Untergrundprüfung, CM-Messung, Estrichbeurteilung, Nivellierung, Entkopplung und Abdichtung im Zusammenhang.

Zum Fachthema

Konkrete Frage zu diesem Bereich?

Rufen Sie an, das geht am schnellsten. Oder klicken Sie sich durch den Projekt-Check, die Leistung ist dann schon gesetzt.

Direkt Kontakt aufnehmen

Am schnellsten geht es telefonisch. Eine erste Einschätzung bekommen Sie sofort.